EA-IF-E2

Manufacturer Part NumberEA-IF-E2
DescriptionINTERFACE ETHERNET (EA-PSI/BCI800R)
ManufacturerEA ELEKTRO-AUTOMATIK
EA-IF-E2 datasheet
 


Specifications of EA-IF-E2

SvhcNo SVHC (18-Jun-2010)Accessory TypeInterface Card
ApplicationsEngineering Laboratory And Complex Industrial ApplicationApproval BodiesCE / EN
Rohs CompliantYesFor Use WithEA Elektro-Automatik PSU
Lead Free Status / RoHS StatusLead free / RoHS Compliant  
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Über die Schnittstellenkarten
Die VCP-Funktion ist standardmäßig aktiviert.
Bei Programmierung eigener Anwendungen mit LabView ist,
je nach installiertem Treiber bzw. jenachdem welcher Treiber
genutzt werden soll, das USB- oder RS3-Kommunikati-
ons-VI zu verwenden. Die Einbindung des VCP-Treibers
ist generell einfacher, dafür ist dieser Treiber anfälliger
für Fehler und Verbindungsprobleme. Außerdem wird für
jedes Gerät mit USB-Karte durch diesen Treiber ein neuer
COM-Port eingerichtet, was die Verwaltung erschwert. Beim
USB-Treiber ist es dagegen erforderlich, eigene Routinen
zu erstellen, die die Kommunikation mit der USB-Hardware
verwalten und den Transport der Kommunikationsdaten
unseres System sicherstellen. Diese Routinen werden von
uns nicht angeboten. Beispielcode ist aber auf der Webseite
des Herstellers FTDI unter www.ftdichip.com zu finden. Die
USB-Hardware heißt FT3BL.
7.5 Aufbau der Kommunikation
Die Kommunikation mit den zu steuernden Geräten basiert
auf diesen drei Telegrammformen:
a) einfache Sendung: es wird ein Objekt gesendet, das einen
Wert, z.B. Spannung, setzen soll. Sofern dies im momen-
tanen Betriebszustand des Gerätes zulässig ist, wird das
Objekt akzeptiert und ausgeführt. Das Gerät sendet keine
Antwort. Falls die Ausführung momentan nicht zulässig ist,
kommt eine Fehlermeldung.
b) Anfrage: es wird mittels eines Objekts eine Anfrage an das
Gerät gesendet, worauf man eine Antwort erwartet. Ist die
Anfrage für den momentanen Betriebszustand des Gerätes
zulässig, wird sie ausgeführt und die Antwort gesendet, die
als Inhalt die angefragten Daten enthält. Falls nicht , wird
als Antwort eine Fehlermeldung gesendet.
c) Ereignis: ist eine Fehlermeldung, die unaufgefordert vom
Gerät gesendet wird, z.B. wenn der Zugriff auf ein Objekt
nicht möglich ist oder durch äußere Einflüsse eine Störung
der Datenkommunikation auftritt und das Gerät das Tele-
gramm nicht erkennen kann bzw. falsch erkennt (Daten
verstümmelt). Enthält einen Fehlercode.
7.6 Übertragungsparameter IF-R1 und IF-U1
Bei der seriellen Übertragung eines Bytes über die RS3-
Karte werden folgende Bits übertragen:
Startbit + 8 Datenbits + Paritätsbit + Stoppbit
Das Parität wird auf ungerade (engl.=odd) geprüft.
Die USB-Karte arbeitet intern im Gerät mit der Übertragungs-
charakteristik der RS3-Karte. Für beide Kartentypen sind
zur Konfiguration am jeweiligen Windowstreiber folgende
Parameter mindestens zu setzen:
Baudrate:
9600Bd-57600Bd (57600Bd fest für USB)
Parität:
ungerade
Stoppbits:
1
© 009, Elektro-Automatik GmbH & Co. KG
Irrtümer und Änderungen vorbehalten
7.7 Sollwerte und Istwerte umrechnen
Die Sollwerte und Istwerte (siehe Kommunikationsobjekt-
liste) werden, mit wenigen Ausnahmen, als Prozentwert
übertragen, wobei 0x6400 = 100% entspricht. Wenn also
ein Gerät eine Nennausgangsspannung von 80V hat, dann
würde der übertragene Spannungsistwert beim Wert 0x300
der Spannung 40V entsprechen.
Das Highbyte ist die Prozentzahl (0x64 = dezimal 100) und
das Lowbyte die Nachkommastellen der Prozentzahl. Man
muß die eingehenden Istwerte sowie die ausgehenden
Sollwerte daher umrechnen.
Nennwert d. Gerätes * Prozent-Istwert
Istwert=
5600
Beispiel: Nennwert des Gerätes ist 80V, der prozentuale Istwert kam als
0x454 = 9300. Nach der Formel ergibt sich Istwert = (80 * 9300) / 5600
= 9,06V.
5600 * Sollwert
Prozent-Sollwert=
Nennwert d. Gerätes
Beispiel: der Sollwert soll 5,36V sein, der Nennwert d. Gerätes ist 80V.
Nach der Formel ergibt sich:
Prozent-Sollwert = (5600 * 5,36) / 80 = 8115 = 0x1FB3.
Das dezimale Ergebnis muß für die Hexzahl normal gerundet werden.
7.8 Telegrammaufbau IF-R1 und IF-U1
Die Schnittstellenkarten IF-R1 und IF-U1 arbeiten mit einer
gleichen, die Karte IF-C1 mit einer leicht abgewandelten
Telegrammstruktur. Lesen Sie im Abschnitt 7.8 weiter, wenn
Sie eine IF-C1 Karte benutzen.
Das Telegramm hat den folgenden Aufbau
SD + DN + OBJ + DATEN + CS
und setzt sich aus diesen Bytes zusammen:
Byte 0: SD (start delimiter)
Der Startdelimiter zeigt den Beginn eines Telegramms an, die
Länge der Daten, den Absender und den Telegrammtyp.
Bits 0-3: Datenlänge (Bytes 3-18)
Geben die Datenlänge - 1 der Daten im Telegramm an.
Bei einer Anfrage steht hier die Länge -1 der zurücker-
warteten Daten.
Bit 4: Richtung
0 = Nachricht vom Gerät an die Steuereinheit
1 = Nachricht von der Steuereinheit an das Gerät
Bit 5:
0 = Singlecast, Nachricht an einen bestimmten Empfänger
1 = Broadcast/Multicast, Rundnachricht an mehr als
einen Teilnehmer
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